Geschichte einer Textilfabrik- Wehmut und Zukunftspläne

Veröffentlicht am 13.04.2025 in Ortsverein
Abriss
Abriss des Kamins

Der SPD Ortsverein zeigte bei seiner letzten Mitgliederversammlung Bilder und Videos vom Abbruch der Maute Gebäude einschl. des Kamins. Diese wurden von Karl Fecker professionell zusammen gestellt. Dazu gab es eine chronologische Abfolge, wann sich die Gemeinde zum ersten Mal mit dem Mauteareal befasste.

2007 war die erste Versteigerung mit dem vermeintlichen Schnäppchenpreis von 1 Euro, ebenfalls 2007 die Zweite, hier wechselte dann der Besitzer zum ersten Mal. Im November 2017 dann die dritte Versteigerung, bei der die Gemeinde das Grundstück erwerben konnte. Dazwischen gab es Aufstellung und Aufhebung von Bebauungsplänen, Erlass einer Satzung für das Vorkaufsrecht. viele Klausursitzungen des Gemeinderates, etliche Besprechungen mit Eigentümer und immer wieder Investoren, die dann doch wieder absprangen. Auch das Landratsamt musste Teilabrisse als Ersatzvornahme in die Wege leiten, da Teile des Gebäudes an der Bahnhofstraße einzustürzen drohten. Erst mit dem Erwerb durch die Gemeinde gab es dann konkrete Pläne sowohl zum Abriss, als auch für eine neue Bebauung. Zwischenzeitlich sind alle Gebäude abgeräumt, Öltanks und Luftschutzkeller ausgebaut. Für einige Besucher waren es emotionale Bilder , Erinnerungen wurden wach, wer wo mal bei der Firma Maute gearbeitet hat. Immerhin beschäftigte Maute in seinen besten Zeit bis zu 1000 Menschen und bestand über 100 Jahre. Und heute ist es Geschichte, allerdings hat sich die Gemeinde einige Teile gesichert und aufbewahrt, die man später in irgendeiner Weise evtl. in einem neuen Rathaus mit integrieren möchte. Auch so bleibt manches in Erinnerung.

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