Nach 3 Jahren waren alle Helferinnen und Helfer sehr motiviert, wieder einen Weihnachtsmarkt in Bisingen auf die Beine zu stellen. Nachdem aufgrund von Corona zweimal der Weihnachtsmarkt ausfallen musste , waren alle sehr engagiert. Aber auch bei Besucherinnen und Besuchern merkte man, dass der Wunsch nach Normalität , wie durch einen Weihnachtsmarkt schlendern, sehr groß ist. Es herrschte während des ganzen Tages Hochbetrieb. Auch bei unserem Ortsverein , der Mitorganisator des Weihnachtsmarktes in Bisingen ist, und den Glühweinausschank bei der Hohenzollernhalle übernommen hat, lief es sehr gut. Es war ein kalter Wintertag und da ist ein heißer Glühwein oder Kinderpunsch doch schon sehr willkommen. Mit dabei war auch der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann , der wie schon in früheren Jahren immer bei einer Schicht mit geholfen hat. Auch in diesem Jahr hat er sich wieder dazu bereit erklärt. Danke an alle Helferinnen und Helfer , sowie an alle Besucher , denn wie auch schon in früheren Jahren werden wir den Erlös für gute Zwecke spenden.
Der SPD Ortsverein Bisingen unter der Vorsitzenden Gisela Birr hat seine langjährigen Mitglieder geehrt. Nachdem sehr kurzfristig der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann seinen Besuch wegen Krankheit in Bisingen absagen musste, übernahm der ehemalige langjährige Landtagsabgeordnete Hans-Martin Haller ganz spontan seinen Platz. Er komme gern nach Bisingen und er war damals nicht böse, als bei einer Wahlkreisänderung Bisingen seinem Wahlkreis zugeschlagen wurde. Er habe sich sehr gefreut, dass dieser aktive Ortsverein jetzt von ihm betreut wurde. Sehr humorig sprach Hans-Martin Haller von den Höhen und Tiefen einer Mitgliedschaft und dem Mut, über so viele Jahre dann dabei zu bleiben. Aber die Mitglieder sind die Basis und ohne sie kann eine Partei nicht bestehen. Genauso wenig wie eine Demokratie.
Der Bundestagsabgeordnete Martin Rosemann diskutierte mit dem SPD-Ortsverein Bisingen bei einem Besuch über aktuelle Herausforderungen und Antworten der Bundesregierung. Themen des lebhaften Austausches betrafen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und die daraus resultierenden Folgen: die aktuelle Inflation und Preissteigerungen, die Situation am Energiemarkt sowie die Entlastungspakete der Bundesregierung. Dabei stellte Rosemann gegenüber dem äußerst nachdenklichen und aufmerksamen Publikum fest: „Krisen wie die jetzige zwingen uns zum Umdenken!“ Die aktuelle Inflation, so Rosemann, sei hauptsächlich auf den Krieg in der Ukraine, die damit verbundene Rohstoffknappheit und Spekulationen zurückzuführen und nicht, wie früher häufig auf expansive Geld- oder Fiskalpolitik. Der Krieg wirke sich auch auf die Energieversorgung aus, so Rosemann weiter, wobei zum jetzigen Zeitpunkt niemand voraussagen könne, ob und in welchem Umfang Gaslieferungen aus Russland in nächster Zukunft durch Putin weiter ermöglicht würden. Sollte es tatsächlich zu weiteren Drosselungen oder gar einem kompletten Ausfall von Lieferungen kommen, greife eine gesetzliche Priorisierung. Diese werde gegebenenfalls angepasst, denn man dürfe auch die lebensnotwendige Industrieproduktion nicht abwürgen. Vielmehr gehe es darum, in allen Bereichen den Energieverbrauch zu drosseln, Einsparpotenziale zu nutzen und Prioritäten zu setzen.