SPD Kreisverband Zollernalb

 

Listenplatz 22 für Stella Kirgiane-Efremidis

Veröffentlicht in Pressemitteilungen


SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidis (re.) und SPD-Landesvorsitzenden Nils Schmid MdL (li.)

Auf dem Landesparteitag der SPD-Baden-Württemberg, der am Samstag in der Festhalle Harmonie in Heilbronn tagte, hat Stella Kirgiane-Efremidis, die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, einen großen Schritt in Richtung Bundestagsmandat vollziehen können. Mit Listenplatz 22 hat sie für die SPD vor Ort nicht nur den besten Listenplatz seit weit über zwei Jahrzehnten erringen können: Sie liegt damit noch innerhalb der Marke, die der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid MdL und sein Landesvorstand als „sichere Plätze“ für die Bundestagswahl im Herbst ausgegeben hat. Auch wählte der Landesparteitag Gernot Erler MdB mit 97,7 Prozent auf Platz 1 der Landesliste. Ihm steht Generalsekretärin Katja Mast MdB zur Seite, die 85,4 Prozent der 320 Delegierten für sich gewinnen konnte. Zuvor hatte der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid MdL die SPD auf den anstehenden Bundestagswahlkampf eingestimmt. Die „schlechteste Bundesregierung aller Zeiten“, so sein Fazit, müsse bei der Bundestagswahl im Herbst endlich verabschiedet werden. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), der als Gastredner beim Landesparteitag der Südwest-SPD in Heilbronn erschienen war, betonte, die Chancen für einen Wechsel stünden gut. „Seit 1280 Tagen ist keine schwarz-gelbe Regierung mehr ins Amt gewählt oder bestätigt worden“; daraus müsse man ableiten, dass Merkel mit ihre Politik gegen die Mehrheit der Bürger regiere.

Man muss viele Jahre zurückblicken, bis man für einen SPD-Bundestagskandidaten im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen einen solch guten parteiinternen Listenplatz für eine anstehende Bundestagswahl finden wird – wahrscheinlich bis zu Zeiten von Andreas von Bülow, der von 1969 bis 1994 als Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD die Interessen des Wahlkreises vertrat. Umso größer war die Freude bei Stella Kirgiane-Efremidis und der angereisten Delegation aus dem SPD-Kreisverband Zollernalb, mit solch einem guten Ergebnis in den Wahlkampf ziehen zu können.

„Es hat sich bewahrheitet, dass wir mit dieser Personalentscheidung richtig lagen und uns für eine Kandidatin entschieden haben, die nun aussichtsreich für ein Mandat kämpft“ so der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute, der zu den ersten Gratulanten gehörte. In der Tat kann dieser Erfolg nicht hoch genug bewertet werde. „Zunächst muss man sehen, dass die bereits amtierenden SPD-Bundestagskandidaten aus Baden-Württemberg die ersten 15 Listenplätze belegt hatten“, weiß Maute zu berichten. Somit war das Feld für Kandidaten ohne Bundestagsmandat erst danach geöffnet. „Berücksichtigt man auch, dass unser Wahlkreis im kleinsten SPD-Bezirk Süd-Württemberg liegt und somit am wenigsten Delegierte stellt, wird klar, wie schwierig es ist, sich gegen die Kandidaten der großen Bezirke wie Nord-Baden oder Nord-Württemberg zu behaupten“. Bis Listenplatz 20 machten diese alle weiteren Kandidaturen unter sich aus: „Da war einfach kein Vorbeikommen und ein Angriff auf vordere Plätze sinnlos.“, so Maute. Und auch Listeplatz 22 wäre für eine Kandidatur aus Süd-Württemberg und hierbei aus dem Zollernalbkreis alles andere als sicher: „Ein anderer Bewerber aus unserem Wahlkreis wäre sicherlich weder vom SPD-Landesvorstand für diesen Listenplatz vorgeschlagen worden, noch hätte er ihn gegen Kampfkandidaturen anderer Bewerber sicher verteidigen können“, ist Delegationsmitglied Manuel Schmoll, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Haigerloch überzeugt. Anders bei Stella Kirgiane-Efremidis. Dies verdeutlichen eindrucksvoll auch die 89.6 Prozent der Delegiertenstimmen, die auf sie entfielen. „Dieses Ergebnis ist eine ausgezeichnete Grundlage für einen engagierten Wahlkampf, der für uns Sozialdemokraten eine echte Machtoption in sich birgt, wie sie im Zollernalbkreis schon lange nicht mehr bestand“, weiß Maute, der zugleich die Wahlkampfleitung der Bundstagskandidatin inne hat, diese Listenplatzierung zu werten. „Klar müssen wir bei den Umfragen noch etwas zulegen und ein gutes Wahlergebnis hinlegen“, mahnt Sanel Dacic, der Vorsitzende der Juso-AG Balingen an. Aber dafür würden die Genossen vor Ort sicher sorgen, weiß Dacic. „Gerade weil wir ganz nah dran sind und sich keiner diese Chance nehmen lassen wird“, so der Vorsitzende der Juso-AG weiter. In der Tat benötigen die Genossen auf Landesebene ein Ergebnis um die 25 Prozent und auf Bundesebene eines um die 30 Prozent, damit der Listenplatz 22 zum greifen kommt. „Das sind keine Ergebnisse, die wir nicht erreichen können“, stellt auch Stella Kirgiane-Efremidis selbstbewusst fest. Es gelte nun die eigenen Mitglieder zu motivieren und auch Nichtwähler mit einem guten Wahlprogramm zu überzeugen. „Und dann“, so die Kandidatin „wird es am 22. September mit dem 22. Listenplatz reichen“. Hinzu kommt das geänderte Wahlrecht, dass den Genossen in Baden-Württemberg das eine oder andere Ausgleichsmandat bescheren könnte. „Und warum soll es dann am Ende nicht reichen? Letztlich liegt es an uns, was wir in den kommenden Monaten aus dieser guten Ausgangslage machen“, stellt Alexander Maute zufrieden fest.

 

Abgeordnete

Martin Rosemann MdB (Tübingen-Hechingen)

 

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