Mit 5 Monaten Verspätung fand die diesjährige Hauptversammlung ohne Wahlen beim SPD Ortsverein in Bisingen statt. Die Vorsitzende Gisela Birr war froh, dass der Termin jetzt nicht mehr verschoben werden musste , zumal weitere Versammlungen aufgrund von Corona sehr fraglich sind und auch eine Weihnachtsfeier mit Maske nicht gerade gemütlich ist. Im Mittelpunkt der Hauptversammlung standen aber Ehrungen an und hier konnte Gisela Birr die ehemalige Justizministerin und langjährige Bundestagsabgeordnete der SPD Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin begrüßen , die so viele Ehrungen sichtlich erfreute. Genauso wie den jetzigen Bundestagsabgeordneten der SPD Dr. Martin Rosemann, der nach den Rechenschaftsberichten der Vorsitzenden Gisela Birr , des Kassierers Willi Heckhoff und dem Bericht von Kassenprüfer Hans-Paul Fischer, die Entlastung vornahm und dann noch Grüße von Leni Breymaier ausrichtete, die er am späten Nachmittag auf der Rückreise von Berlin nach Stuttgart traf .
Sie stehen bereit und brennen darauf, für die SPD im Wahlkreis 63 Balingen, bei den anstehenden Landtagswahlen im kommenden Jahr, in den Wahlkampf zu ziehen: die 64jährige Annegret Lang aus Balingen und der 38jährige Andreas Budisky aus Albstadt. Davon konnten sich am Freitagabend in der Eberthalle Balingen zahlreiche Genossinnen und Genossen überzeugen, die der Einladung der SPD-Kreisverbände Zollernalb und Tübingen zur Vorstellungsrunde der beiden Bewerber gefolgt waren. Die Herausforderungen sind groß, die Motivation ist hoch, die Stimmung ist gut.
In der Kreistagssitzung am Montag, den 20. Juli 2020 wurde unter Tagesordnungspunkt 8 die Abstimmungsvereinbarung mit dem DSD (Duales System Deutschland) behandelt. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Martin Frohme bemerkt dazu folgendes und brachte im Anschluss den Antrag ein, dass der Zollernalbkreis darauf drängt, dass der Gelbe-Sack-Müll in Deutschland recycelt wird - und eben nicht im fernen Ausland.
Einst war die Gäubahn als durchgängig zweigleisig ausgebaute Eisenbahnlinie Teil der internationalen Bahnmagistrale von Berlin über die Schweiz bis nach Italien. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde streckenweise das zweite Gleis als Reparationsleistung an Frankreich abgebaut. Heute läuft die Gäubahn Gefahr, zu einer unbedeutenden Nebenbahn zu werden. Das will die SPD aus den Landkreisen Freudenstadt, Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Zollern-Alb nicht hinnehmen.
Welchen Beitrag können und müssen, neben Bund und Land, auch die Kommunen leisten, um die sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzufangen? Diese Frage beschäftigt die SPD im Zollernalbkreis gegenwärtig und so möchte sie anregen, dass auch die Landkreisverwaltung prüfen möge, ob kommunale Hilfsmaßnahmen für Familien, Geringverdiener und Bedürftige zusätzlich auf den Weg gebracht werden können – etwa in Form eines kommunalen Hilfsfonds für soziale Härtefälle. Politischer Gestaltungswille ist dabei gefragt, etwa durch Umschichtungen und Priorisierungen in laufenden Haushalten, um die Finanzierung solcher Maßnahmen sicherzustellen. Bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung hat der Landkreis großes Engagement gezeigt; nun müssen in einem nächsten Schritt weitere Schwerpunktsetzungen erfolgen. Eine schriftliche Anfrage hierzu wurde Landrat Günther-Martin Pauli durch die Kreis-SPD zugestellt. Ihre Initiative möchten die Genossen als politische Anregung verstehen und auch an die Städte und Gemeinden des Zollernalbkreises richten. Damit soll ein möglichst großer und offener Diskussionsrahmen geschaffen werden. Kreativität und Ideenreichtum sind gefragt; Denkverbote darf es keine geben.