Saskia Esken in Bisingen

So viel wurde schon lange nicht mehr über Politik gesprochen, wie in den letzten Wochen. Dieser Koalitionsvertrag und dieses Mitgliedervotum waren wochenlang in allen Medien, ob Fernsehen, Zeitung oder soziale Medien, in Betrieben, fast überall wurde darüber geredet. Das zeigt , dass die Menschen sich wieder mit der Politik beschäftigen, dass sie interessiert sind und das ist gut für unser Land, für unsere Demokratie.

Genossen im Zollernalbkreis richten den Blick erwartungsvoll

Stimmzettel zum Mitgliedervotum zum Eintritt in die GroKo

SPD-Kreisverband Zollernalb zum Mitgliedervotum

Mehrheitlich begrüßen die Mitglieder des SPD-Kreisverbands Zollernalb den Ausgang des Mitgliedervotums und den Eintritt in eine Große Koalition mit der CDU/CSU. „Am Ende war es mit 66% Zustimmung ein eindeutiges Ergebnis – klarer als zuvor erwartet“, so der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute. Sehr intensiv und zum Teil auch kontrovers hatten sich auch die Genossen vor Ort in den zurückliegenden Wochen bei verschiedenen Veranstaltungen und Diskussionsrunden mit der inhaltlichen Abwägung rund um eine mögliche Regierungsbeteiligung beschäftigt. Dabei wurde deutlich, dass sich die Mehrheit der Parteibasis im Zollernalbkreis für eine Große Koalition ausspricht. Und doch fühle sich das nun vorliegende Ergebnis „alles andere als ein politischer Sieg an“ befindet Maute.

Vinzenz Klotzbücher tritt Ortsverein bei

Der Wessinger Vinzenz Klotzbücher ist eines der über 24.000 neuen SPD-Mitglieder, die seit Jahresbeginn in die Partei eingetreten sind. Er wird mit Ja für den Koalitionsvertrag stimmen. Noch bis 2. März haben die SPD-Mitglieder Zeit über den Koalitionsvertrag abzustimmen, den die Genossen mit der CDU und CSU in Berlin ausgehandelt haben. Am 4. März soll das Ergebnis des Mitgliederentscheids feststehen.

Ortsverein erkundet die Hauptstadt Berlin

Der Ortsverein Bisingen hatte zu seinem 60. Geburtstag die Gelegenheit, über den Bundestagsabgeordneten Martin Rosemann eine politische Bildungsreise nach Berlin zu unternehmen. In der Hauptsatdt erkundeten die Genossen das Reichstagsgebäude, das Kanzleramt und das Arbeitsministerium.

Doro Moritz: „Kultusministerin trägt nichts zur Qualitätssteigerung im Bildungsbereich bei“

17.02.2018: Doro Moritz, GEW, bei bildungspolitischer Veranstaltung 1

Bildungspolitik: SPD-Kreisverband Zollernalb im Gespräch mit GEW-Landesvorsitzenden

Auf Einladung des SPD-Kreisverbands Zollernalb war Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), vor kurzem nach Geislingen ins Bürger- und Vereinshaus Harmonie angereist, um über die Herausforderungen einer modernen Bildungspolitik zu sprechen und aufzuzeigen, was sich aus ihrer Sicht an unseren Schulen dringend ändern müsse. Ihre Ausführungen glichen einer kritischen Abrechnung mit der gegenwärtigen Bildungspolitik der Landesregierung. Vor allem Kultusministerin Susanne Eisenman (CDU) attestierte sie Versagen auf ganzer Linien – nicht nur wegen des Lehrermangels, der gegenwärtig an allen Stellen deutlich wird. Am Ende brauche es schlicht mehr Geld für gute Bildung, so Moritz. Dieses sei durchaus im Landeshauhalt vorhanden, werde aber bewusst nicht für Bildung eingesetzt.