Es war eine Gradwanderung, die ihr am Ende gelang: Trotz der aktuellen Personaldiskussionen innerhalb der Landes-SPD hinterließ die designierte SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier bei ihrem Besuch in Balingen einen guten Eindruck bei den Genossinnen und Genossen und konnte von sich, als auch ihren politischen Vorstellungen, letztlich überzeugen. Mit Interesse verfolgten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausführungen Breymaiers, die wie gewohnt klare Kante gab und Klartext sprach. Die Politik der SPD müsse sich künftig wieder stärker an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren und für mehr soziale Gerechtigkeit einstehen. Diesen Herausforderungen wolle sie sich stellen – an der Spitze der Landes-SPD. Die Unterstützung der Genossinnen und Genossen aus den Zollernalbkreis habe sie, so die Botschaft des SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute, der sich auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit ihr freue. „Sie ist die richtige Kandidatin zur richtigen Zeit“, so der SPD-Politiker.
Als vollen Erfolg bewerten Klaus Fütterer von der parteieigenen Projektgruppe „Soziale Gerechtigkeit“ und der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute das Antwortschreiben von Sigmar Gabriel, dem SPD-Bundesvorsitzenden aus Berlin, das dieser Tage bei der SPD Zollernalb eingegangen ist. Darin bedankt sich Gabriel für die Stellungnahmen und Anregungen zur Wohnungspolitik – besonders zu den Fragen vom Erwerb von Wohneigentum für untere und mittlere Einkommensschichten. Das klare Versprechen aus dem Willy-Brandt-Haus an die Genossen vor Ort: die SPD „werde künftig Ideen zum Erwerb von Wohneigentum entwickeln“. Ein guter Anfang, befinden Maute und Fütterer und hoffen, dass den Zusagen Gabriels Taten folgen werden. Kritik erntet dagegen die neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie der Europäischen Union.