Hilde Mattheis MdB diskutierte mit dem SPD OV Bisingen über Ärzte- und Pflegemangel im ländlichen Raum. Die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis war am vergangenen Dienstag bei der SPD in Bisingen zu Gast. Sie ist gesundheitspolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion. Ihr Thema war die Ärzteversorgung im ländlichen Raum, ein Thema, das auch bei uns aktuell ist. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, das Thema hat die Bürgerinnen und Bürger interessiert. Auch die Landtagskandidatin der SPD Angela Godawa war gekommen. Hilde Mattheis erklärte das Versorgungsstärkungsgesetz für eine bessere ärztliche Versorgung, das der Bundestag erst kürzlich verabschiedet hat. Die SPD setzt sich seit langem für eine bessere medizinische Versorgung ein und ein Großteil der neuen Regelungen stammt aus ihren Anträgen , die jetzt umgesetzt werden. Von essentieller Bedeutung sei die grundsätzliche Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, ein Ziel, das in diesem Versorgungsstärkungsgesetz verankert ist. „ Wir wollen, dass die Arztsitze besser verteilt sind“ betonte Hilde Mattheis. Der gemeinsame Bundesaussschuss erhalte deshalb bis Ende 2016 den Auftrag, die Planung bedarfsgerechter und kleinräumiger zu regeln, denn nach der jetzigen Planung gibt es in Baden-Württemberg rein theoretisch kein unterversorgtes Gebiet. Dennoch finden viele Arztpraxen keinen Nachfolger und junge Mediziner ziehen es gar nicht in Betracht, sich in ländlichen Gegenden niederzulassen. Hier würden Anreize für Ärzte geschaffen, auch in unterversorgten Regionen tätig zu werden. Vieles andere muss aber noch abgeklärt werden und hier bringen starre Regelungen ,an der schnelle Hilfe oftmals scheitert , Hilde Mattheis sichtlich in Rage.
In der anschließenden Diskussionsrunde wurden kritische Anmerkungen wie z.B.der Nummerus clausus für das Medizinstudium vorgebracht, die Frage nach der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge wurde gestellt, der unnötige Bürokratismus beklagt. Hilde Mattheis ging auf die Fragen und Anmerkungen ein und blieb keine Antwort schuldig. Sie war bestens informiert. Zum Schluss bedankte sich Gisela Birr bei Hilde Mattheis für den gelungenen Vortrag und überreichte ein kleines Präsent.
Am 15. September fand die erste Kreissitzung der Jusos Zollernalb nach der Sommerpause Stadt. In Albstadt trafen sich 18 junge Sozialdemokraten, um über das Thema Hochschulpolitik zu diskutieren. Die Relevanz dieses Themas für die Jusos ist angesichts des hohen Studentenanteils offenkundig und auch für den Zollernalbkreis als Standort der Hochschule Albstadt-Sigmaringen spielt das Thema eine wichtige Rolle.
Von südlicher Atmosphäre brauchten die Daheimgebliebenen beim SPD-Sommerfest am 29. August nicht zu träumen. Es war alles da: Sonne, Wärme und eine traumhafte Umgebung. Wieder bildete der Park von Schloss Lindich den Rahmen für das Traditionsfest.
Gegen 15 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende des Ortsvereins, Manfred Bensch, das Grillfest. Er hieß die Anwesenden, die auch aus anderen Ortsvereinen gekommen waren, herzlich willkommen. Leider konnten Klaus Käppeler (MdL) und Martin Rosemann (MdB) aufgrund anderer Termine nicht teilnehmen. Sein besonderer Gruß galt Jochen Klaß, dem Zweitkandidaten der SPD für die Landtagswahl 2016 im Wahlkreis Hechingen-Münsingen. Manfred Bensch dankte den beiden Gastgebern Susanne Gebhardt und Manfred Bartling, dass sie den wunderschönen Park ihres Wohnsitzes für das Fest erneut zur Verfügung gestellt hatten. Etwas später besuchte auch Bürgermeisterin Bachmann die Veranstaltung. Auch sie wurde von Manfred Bensch herzlich begrüßt. Im Schatten einer riesigen Linde wurde der Nachmittag mit Kaffee und Kuchen begonnen. Natürlich durften bei den warmen Temperaturen gut gekühlte Getränke nicht fehlen. Danach wurde der Grill angeheizt, und bald bruzzelten die ,,Roten“ und anderes Essbare auf dem Rost. Es wurde nicht nur gegrillt, sondern auch angeregt diskutiert. Durch die Anwesenheit der Bürgermeisterin erfuhren die Anwesenden aus erster Hand, was auf kommunaler Ebene geplant ist. Sowohl über die Umgestaltung des Obertorplatzes als auch über die Mensa-Probleme und andere kommunalpolitische Fragen wurde diskutiert. Natürlich kamen auch die Flüchtlingsproblematik, Ukraine, Griechenland und TTIP - um nur einige Punkte zu nennen - zur Sprache. Bei bester Stimmung saßen die Sozialdemokraten noch lange im Schatten von Schloss Lindich zusammen.