"Innenstadtsentwicklungen von europäischen Kleinstädten"
Eine Veranstaltung der Hechinger SPD mit
Prof. Dr. Gotthold Balensiefen, Leiter des Instituts für Immobilienökonomie, Infrastrukturplanung und Projektmanagement der Hochschule Biberach,
am Donnerstag den 15. Mai 2014, um 20:00 Uhr,
in Hechingen, Stadthalle Museum / Konstantinsaal.
Die SPD konnte Prof. Balensiefen als Referenten für den Abend gewinnen, um Perspektiven der Entwicklung von kleinen Innenstädten aufgrund der Erfahrungen im vergleichbaren deutschen und europäischen Raum aufzuzeigen - das Sterben der Innenstädte kleiner Orte ist ein europäisches Phänomen mit vergleichbaren Ursachen - große Einkaufszentren am Stadtrand und Internet -Handel, der den Umsatz von Fachgeschäften reduziert.
Die Möglichkeiten der Entwicklung werden beleuchtet - eine Entwicklung z.B. Zum "Dienstleistungszentrum". Hierzu gibt es ein beispielhaftes Förderprogramm in Rheinland-Pfalz.
Prof. Dr. Balensiefen ist ein Fachmann, der nach seinem Studium in Tübingen in mehreren Jahren als Referatsleiter im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg in Potsdam für die Regierung Platzeck tätig war sowie folgend als Referatsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung in Bonn und in dieser Zeit seine politische Heimat in der SPD fand.
1996 wurde er auf die Professur für Planungs-, Bau- und Umweltrecht in Biberach berufen und leitet seit 2007 das Institut für Immobilienökonomie, Infrastrukturplanung und Projektmanagement der Hochschule Biberach.
Prof. Balensiefen ist ein international tätiger Fachmann, der uns Anregungen zur Diskussion zur Stadtentwicklung liefern kann.
Zur Sitzung des Gemeinderats Meßstetten am 11. April 2014
Mengenlehre – Menniglehre
Eine alte Aufgabe zur Mengenlehre geht so: Wenn bloß 2 Schülerinnen mit dem Schulbus in Tieringen losfahren und in Hossingen steigen 3 aus – wie viele müssen in Meßstetten wieder einsteigen, damit niemand mehr drin ist?
Ein Beispiel für ungewöhnliche Zahlenkunst gab Bürgermeister Lothar Mennig in der letzten Gemeinderatssitzung. Als es um die Anhebung der Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit ging, plädierte Marc Peter für gleiche Sitzungsgelder im Ortschaftsrat wie im Gemeinderat; er sei hier bereits in der Vorberatung anderer Meinung als die Verwaltung gewesen. Für Mennig war das gleichwohl ein “mehr als einstimmig“ – was den Zuhörer doch verdutzt. Oder heißt das: „mehr als eine Stimme“? Menniglehre eben.
Vorberatungen grundsätzlich öffentlich!
Mennig fragte Peter gar, welchen Sinn denn Vorberatungen hätten, wenn hinterher doch wieder diskutiert würde. Der Vorgang zeigt beispielhaft, wie berechtigt ein Beschluss der Landes-SPD auf dem Parteitag vor 14 Tagen ist: auf Antrag der SPD Zollernalb soll die grün-rote Landesregierung die Gemeinde- und Landkreisordnung dahingehend ändern, dass künftig Vorberatungen in der Regel öffentlich sind. Nichtöffentlich soll weiterhin verhandelt werden, wenn es das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner erfordert.
Mein Motto: „BürgerInnen zum Mitmachen motivieren“ – aber richtig. Es darf nicht sein, dass in den nichtöffentlichen Vorberatungen Sachverhalte umfassend dargestellt und diskutiert werden, weder der (einsame) Zuhörer im Gemeinderat noch die Presse die Diskussion nachvollziehen kann, und dass Menschen anderer Meinung („Abweichler“) als störend abgekanzelt werden.
Andreas Raschke, SPD Meßstetten, stellv. Vorsitzender
„Vehemente Fürsprecherin für den Ländlichen Raum“
Im Beisein des Singener SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz (links im Bild) wurde Sabine Knopp für 10jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands geehrt. Sabine Knopp trat in die SPD ein, nachdem sie 2004 für den Kreistag kandidiert hatte. „Ich habe in der SPD interessante Menschen kennengelernt und will etwas bewegen“, beschreibt sie ihre Motivation.