Am Ende waren sich die Besucher einig: Der Aufwand hatte sich gelohnt – das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Was die Genossinnen und Genossen des SPD-Kreisverbands Zollernalb mit ihrer Ausstellung „150 Jahre deutsche Sozialdemokratie: Für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ auf die Beine gestellt hatten, war bemerkenswert. Zahlreich waren sie in die Balinger Zehntscheuer gekommen, um der Eröffnung einen würdigen Rahmen zu verleihen und das Ergebnis zu bestaunen. Auch Katja Mast MdB, Generalsekretärin der SPD in Baden-Württemberg, war eigens aus Berlin angereist, um mit den vielen Gästen aus der Kommunalpolitik zu feiern.
50 Jahre Élysée Vertrag war der Anlass zur Feier der Französisch-Deutschen Beziehungen im Rahmen einer Veranstaltung des Arbeitskreis Chambéry in Albstadt-Ebingen. Dieser hatte sich erfolgreich bemüht, die renommierte Ausstellung von Prof. Dr. Ursula Koch aus München über „Marianne und Germania in der Karikatur“ nach Albstadt zu bekommen.
Es war eine zutiefst kritische Betrachtungsweise, die Rainer Arnold MdB, Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, über die Bundeswehrreform und den damit einhergehenden Schließungen von Bundeswehrstandorten in seinen Ausführung wiedergab. Auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Alexander Maute und der SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidis war Arnold am Montag nach Winterlingen gekommen um über „Deutschlands Verantwortung in der Welt“, so der Titel der politischen Diskussion, zu sprechen. Zuvor hatten die SPD-Politiker die Zollernalb-Kaserne in Meßstetten besucht um sich vor Ort ein Bild über die gegenwärtige Situation zu machen und mit den Soldaten zu sprechen. Fazit des Besuchs: der Standort Meßstetten fällt einer undurchdachten Reform zum Opfer, die letztlich nur leeren Kassen geschuldet sei.