50 Jahre Élysée Vertrag war der Anlass zur Feier der Französisch-Deutschen Beziehungen im Rahmen einer Veranstaltung des Arbeitskreis Chambéry in Albstadt-Ebingen. Dieser hatte sich erfolgreich bemüht, die renommierte Ausstellung von Prof. Dr. Ursula Koch aus München über „Marianne und Germania in der Karikatur“ nach Albstadt zu bekommen.
Es war eine zutiefst kritische Betrachtungsweise, die Rainer Arnold MdB, Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, über die Bundeswehrreform und den damit einhergehenden Schließungen von Bundeswehrstandorten in seinen Ausführung wiedergab. Auf Einladung des SPD-Kreisvorsitzenden Alexander Maute und der SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidis war Arnold am Montag nach Winterlingen gekommen um über „Deutschlands Verantwortung in der Welt“, so der Titel der politischen Diskussion, zu sprechen. Zuvor hatten die SPD-Politiker die Zollernalb-Kaserne in Meßstetten besucht um sich vor Ort ein Bild über die gegenwärtige Situation zu machen und mit den Soldaten zu sprechen. Fazit des Besuchs: der Standort Meßstetten fällt einer undurchdachten Reform zum Opfer, die letztlich nur leeren Kassen geschuldet sei.