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Was sich bei den anstehenden Bundestagswahlen am 22. September ereignen könnte, hat für den SPD-Kreisverband Zollernalb eine historische Dimension. Mit Martin Rosemann im Wahlkreis Tübingen und Stella Kirgiane-Efremidis im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, kämpfen die Genossen mit hervorragenden Aussichten an zwei unterschiedlichen Regionen für ein Bundestagsmandat. Der SPD-Kreisverband Zollernalb könnte damit ab Herbst zwei Bundestagsabgeordnete nach Berlin entsenden.
Auf dem Landesparteitag der SPD-Baden-Württemberg, der am Samstag in der Festhalle Harmonie in Heilbronn tagte, hat Stella Kirgiane-Efremidis, die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, einen großen Schritt in Richtung Bundestagsmandat vollziehen können. Mit Listenplatz 22 hat sie für die SPD vor Ort nicht nur den besten Listenplatz seit weit über zwei Jahrzehnten erringen können: Sie liegt damit noch innerhalb der Marke, die der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid MdL und sein Landesvorstand als „sichere Plätze“ für die Bundestagswahl im Herbst ausgegeben hat. Auch wählte der Landesparteitag Gernot Erler MdB mit 97,7 Prozent auf Platz 1 der Landesliste. Ihm steht Generalsekretärin Katja Mast MdB zur Seite, die 85,4 Prozent der 320 Delegierten für sich gewinnen konnte. Zuvor hatte der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid MdL die SPD auf den anstehenden Bundestagswahlkampf eingestimmt. Die „schlechteste Bundesregierung aller Zeiten“, so sein Fazit, müsse bei der Bundestagswahl im Herbst endlich verabschiedet werden. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), der als Gastredner beim Landesparteitag der Südwest-SPD in Heilbronn erschienen war, betonte, die Chancen für einen Wechsel stünden gut. „Seit 1280 Tagen ist keine schwarz-gelbe Regierung mehr ins Amt gewählt oder bestätigt worden“; daraus müsse man ableiten, dass Merkel mit ihre Politik gegen die Mehrheit der Bürger regiere.