Bei strahlendem Sonnenschein wanderten Genossen der SPD-Kreisverbände Sigmaringen und Zollernalb gemeinsam mit der SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidou entlang der Zielfinger Seen bei Mengen. Inmitten der idyllisch gelegenen Landschaft am Rande des Naturparks Obere Donau, konnten die Genossen Kraft und Ruhe für die anstehende Bundestagswahl schöpfen.
Von nachlassenden Umfragewerten und verloren gegangenen Landtagswahlen lassen sich die Genossinnen und Genossen im Zollernalbkreis nicht einschüchtern und auch nicht beirren - ganz im Gegenteil: Der Kampfgeist scheint geweckt und noch ist für sie nichts verloren. Auf ihrer Kreismitgliederversammlung in Geislingen stimmten die beiden Bundestagskandidaten Stella Kirgiane-Efremidou und Martin Rosemann auf den anstehenden Wahlkampf im Zollernalbkreis ein.
Die Albstädterin Lara Herter steht fortan an der Spitze der Jusos Zollernalb. Die junge Sozialdemokratin wurde auf der Jahreshauptversammlung der Jusos Zollernalb einstimmig als Nachfolgerin von Sanel Dacic gewählt, der auf eigenen Wunsch hin, nach dreijähriger Amtszeit, nicht mehr zur Wiederwahl stand. Zahlreich waren die Jusos aus dem ganzen Zollernalbkreis gekommen, um dem scheidenden Juso-Kreisvorsitzenden für die geleistete Arbeit der zurückliegenden Jahre Dank und Anerkennung auszusprechen.
Die Absicht von Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU), durch einen späteren Beginn des Fremdsprachenunterrichts an den Grundschulen rechnerisch bis zu 630 Lehrerdeputate einzusparen, ist bei der SPD im Zollernalbkreis auf scharfe Kritik gestoßen. „Dieses Vorhaben betrifft ganz konkret auch unsere Grundschulen im Zollernalbkreis“, so der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute. Zudem fürchten die Genossinnen und Genossen in der Region, dass mit weiteren Umschichtungen zu rechnen sei, die gleichfalls Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität vor Ort haben könnten.
Die öffentlichen Streitigkeiten, die gegenwärtig zwischen den grün-schwarzen Koalitionären über eine Reform der Landesbauordnung ausgetragen werden, erfahren massive Kritik seitens des SPD-Kreisverbands Zollernalb. „Anstatt endlich für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, kommen Grüne und CDU bei der Landesbauordnung seit Monaten nicht weiter“, so der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute. Ökologische Auflagen, wie sie die Grünen aufstellen, seien nicht zielführend. Zudem brauche es dringend Förderprogramme zur Schaffung von Wohneigentum.