Auf dem Landesparteitag der SPD-Baden-Württemberg, der am Samstag in der Festhalle Harmonie in Heilbronn tagte, hat Stella Kirgiane-Efremidis, die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, einen großen Schritt in Richtung Bundestagsmandat vollziehen können. Mit Listenplatz 22 hat sie für die SPD vor Ort nicht nur den besten Listenplatz seit weit über zwei Jahrzehnten erringen können: Sie liegt damit noch innerhalb der Marke, die der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid MdL und sein Landesvorstand als „sichere Plätze“ für die Bundestagswahl im Herbst ausgegeben hat. Auch wählte der Landesparteitag Gernot Erler MdB mit 97,7 Prozent auf Platz 1 der Landesliste. Ihm steht Generalsekretärin Katja Mast MdB zur Seite, die 85,4 Prozent der 320 Delegierten für sich gewinnen konnte. Zuvor hatte der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid MdL die SPD auf den anstehenden Bundestagswahlkampf eingestimmt. Die „schlechteste Bundesregierung aller Zeiten“, so sein Fazit, müsse bei der Bundestagswahl im Herbst endlich verabschiedet werden. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), der als Gastredner beim Landesparteitag der Südwest-SPD in Heilbronn erschienen war, betonte, die Chancen für einen Wechsel stünden gut. „Seit 1280 Tagen ist keine schwarz-gelbe Regierung mehr ins Amt gewählt oder bestätigt worden“; daraus müsse man ableiten, dass Merkel mit ihre Politik gegen die Mehrheit der Bürger regiere.
Aus ganz Deutschland waren die SPD-Vorsitzenden der Unterbezirke und Kreisverbände angereist, um am 24. Februar gemeinsam mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück im Willy-Brandt-Haus in Berlin den anstehenden Bundestagswahlkampf abzustimmen. Auch der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute war unter den Genossinnen und Genossen um seinen Kreisverband Zollernalb zu vertreten. Aber auch in der Funktion als Wahlkampfmanager von Stella Kirgiane-Efremidis, der SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen, war er in Berlin unterwegs um wichtige Informationen zu gewinnen und interessante Gespräche zu führen.
Es war eine Rede, die in weiten Teilen deutlich machte, dass 2013 nicht nur das Jahr einer wichtigen Bundestagswahl für die SPD, sondern zugleich das Jahr ist, in dem die älteste Partei Deutschlands ihr 150jähriges Jubiläum feiert. Das konnte und wollte Sigmar Gabriel der so wortgewaltige SPD-Bundesvorsitzende auch nicht anders verstanden wissen und schlug gewusst leisere Töne an, die gleichfalls durchschlagend und mitreisend auf die Zuhörer wirkten. „Keiner kann uns schlagen“, so Gabriel, „wenn wir bei uns selbst sind und wissen, was wir ändern können“.