Allgemein
Einen interessanten Einblick rund um die Entsorgung und das Recycling von Abfällen und Müll aus dem Landkreis, erhielten die Genossinnen und Genossen des SPD-Kreisverbands Zollernalb vor wenigen Tagen bei der Betriebsbesichtigung der Firma Bogenschütz in Grosselfingen. Geschäftsführer Uwe Bogenschütz ließ es sich nicht nehmen, die Kommunalpolitiker:innen persönlich in Empfang zu nehmen und über das Firmengelände zu führen.
Sie stehen bereit und brennen darauf, für die SPD im Wahlkreis 63 Balingen, bei den anstehenden Landtagswahlen im kommenden Jahr, in den Wahlkampf zu ziehen: die 64jährige Annegret Lang aus Balingen und der 38jährige Andreas Budisky aus Albstadt. Davon konnten sich am Freitagabend in der Eberthalle Balingen zahlreiche Genossinnen und Genossen überzeugen, die der Einladung der SPD-Kreisverbände Zollernalb und Tübingen zur Vorstellungsrunde der beiden Bewerber gefolgt waren. Die Herausforderungen sind groß, die Motivation ist hoch, die Stimmung ist gut.
Einst war die Gäubahn als durchgängig zweigleisig ausgebaute Eisenbahnlinie Teil der internationalen Bahnmagistrale von Berlin über die Schweiz bis nach Italien. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde streckenweise das zweite Gleis als Reparationsleistung an Frankreich abgebaut. Heute läuft die Gäubahn Gefahr, zu einer unbedeutenden Nebenbahn zu werden. Das will die SPD aus den Landkreisen Freudenstadt, Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Zollern-Alb nicht hinnehmen.
Welchen Beitrag können und müssen, neben Bund und Land, auch die Kommunen leisten, um die sozialen Folgen der Corona-Pandemie abzufangen? Diese Frage beschäftigt die SPD im Zollernalbkreis gegenwärtig und so möchte sie anregen, dass auch die Landkreisverwaltung prüfen möge, ob kommunale Hilfsmaßnahmen für Familien, Geringverdiener und Bedürftige zusätzlich auf den Weg gebracht werden können – etwa in Form eines kommunalen Hilfsfonds für soziale Härtefälle. Politischer Gestaltungswille ist dabei gefragt, etwa durch Umschichtungen und Priorisierungen in laufenden Haushalten, um die Finanzierung solcher Maßnahmen sicherzustellen. Bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung hat der Landkreis großes Engagement gezeigt; nun müssen in einem nächsten Schritt weitere Schwerpunktsetzungen erfolgen. Eine schriftliche Anfrage hierzu wurde Landrat Günther-Martin Pauli durch die Kreis-SPD zugestellt. Ihre Initiative möchten die Genossen als politische Anregung verstehen und auch an die Städte und Gemeinden des Zollernalbkreises richten. Damit soll ein möglichst großer und offener Diskussionsrahmen geschaffen werden. Kreativität und Ideenreichtum sind gefragt; Denkverbote darf es keine geben.