SPD muss Erfolge besser darstellen

Luisa Boos bei der SPD Zollernalb

Designierte SPD-Generalsekretärin besucht Zollernalbkreis

„Auf einen Kaffee mit Luisa Boss“ hieß es für die Genossinnen und Genossen im Zollernalbkreis am Samstagnachmittag im Schützenhaus in Haigerloch-Owingen. Auf Einladung des SPD-Kreisverbands war Luisa Boss, die designierte Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg angereist, um sich persönlich vorzustellen und um für ihre politischen Ansichten zu werben. Am kommenden Samstag stellt sie sich auf dem Landesparteitag in Heilbronn zur Wahl. Dort möchte sie sich der Unterstützung der Delegierten aus dem Zollernalbkreis sicher sein. „Wir stehen hinter dir“, so der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute, der seinerseits hohe Erwartungen an die künftige Generalsekretärin formulierte.

„Steuern haben nicht die Aufgabe, Gerechtigkeit herzustellen“

Lothar Binding zu Gast im Zollernalbkreis (Bild: Hans Georg Zimmermann)

SPD-Finanzexperte Lothar Bindung MdB besucht Zollernalbkreis

Lässt sich soziale Gerechtigkeit durch eine gerechte Steuerpolitik herstellen? Diese Frage beschäftigt die Genossinnen und Genossen im Zollernalbkreis seit längerem. Antwort darauf sollte der SPD-Finanz- und Steuerexperte Lothar Bindung MdB geben, der auf Einladung der SPD-Projektgruppe „Soziale Gerechtigkeit“ den Weg ins Brauhaus Zollernalb nach Albstadt-Ebingen fand, um über den Zusammenhang von Steuern und Gerechtigkeit zu sprechen. Seine für viele überraschende Ansicht lautete: „Steuern haben nicht die Aufgabe, Gerechtigkeit herzustellen“. Und doch solle der Staat den Anspruch erheben, Steuern sozial gerecht und ausgewogen zu erheben.

SPD im Kreis setzt aufs Alter

Alexander Maute, Lothar Binding und Sabine Knopp (Bild: Hans Georg Zimmermann)

AG 60plus der SPD Zollernalb gründet sich neu

Die SPD Zollernalb hat ihre AG 60plus politisch wiederbelebt und durch eine Neugründung ins politische Leben zurückgeholt. Künftig sollen sich in der selbstständigen Arbeitsgemeinschaft ältere Genossinnen und Genossen mit für sie relevanten Themen inhaltlich beschäftigen und politisch auseinandersetzen. Wer an „Politik von Alten für Alte“ denkt, der irrt sich gewaltig: bei einer Vielzahl an Themen, mit denen sich künftig die Ü60-Genossen im Zollernalbkreis beschäftigen wollen, geht es um Themen, die alle Generationen und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen – auch ohne SPD-Parteibuch.

„Ich habe Lust auf diese Aufgabe“

Leni Breymaier in Balingen (2016) - 1

Leni Breymaier besucht den Zollernalbkreis

Es war eine Gradwanderung, die ihr am Ende gelang: Trotz der aktuellen Personaldiskussionen innerhalb der Landes-SPD hinterließ die designierte SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier bei ihrem Besuch in Balingen einen guten Eindruck bei den Genossinnen und Genossen und konnte von sich, als auch ihren politischen Vorstellungen, letztlich überzeugen. Mit Interesse verfolgten die rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Ausführungen Breymaiers, die wie gewohnt klare Kante gab und Klartext sprach. Die Politik der SPD müsse sich künftig wieder stärker an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren und für mehr soziale Gerechtigkeit einstehen. Diesen Herausforderungen wolle sie sich stellen – an der Spitze der Landes-SPD. Die Unterstützung der Genossinnen und Genossen aus den Zollernalbkreis habe sie, so die Botschaft des SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute, der sich auf eine gute und enge Zusammenarbeit mit ihr freue. „Sie ist die richtige Kandidatin zur richtigen Zeit“, so der SPD-Politiker.

Gabriel: SPD wird Ideen zum Erwerb von Wohneigentum entwickeln

SPD Zollernalb erhält Antwort vom SPD-Vorsitzenden / Maute kritisiert neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie der Europäischen Union

Als vollen Erfolg bewerten Klaus Fütterer von der parteieigenen Projektgruppe „Soziale Gerechtigkeit“ und der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute das Antwortschreiben von Sigmar Gabriel, dem SPD-Bundesvorsitzenden aus Berlin, das dieser Tage bei der SPD Zollernalb eingegangen ist. Darin bedankt sich Gabriel für die Stellungnahmen und Anregungen zur Wohnungspolitik – besonders zu den Fragen vom Erwerb von Wohneigentum für untere und mittlere Einkommensschichten. Das klare Versprechen aus dem Willy-Brandt-Haus an die Genossen vor Ort: die SPD „werde künftig Ideen zum Erwerb von Wohneigentum entwickeln“. Ein guter Anfang, befinden Maute und Fütterer und hoffen, dass den Zusagen Gabriels Taten folgen werden. Kritik erntet dagegen die neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie der Europäischen Union.