Es war ein höchst politischer Abend mit persönlichen Einblicken in das Leben zweier SPD-Politiker mit Migrationshintergrund: Eingeladen dazu hatte der SPD-Kreisverband Zollernalb neben der eigenen Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidou auch den SPD-Bundestagskandidaten Macit Karaahmetoglu aus Ludwigsburg. Sie stammt aus Griechenland, er hat türkische Wurzeln. Was sie verbindet ist die SPD und eine persönliche Freundschaft. Beide sind Beispiele einer erfolgreichen Integration und damit glaubwürdig und authentisch in ihren Aussagen zu diesem Thema. Ihrer Ansicht nach sei man bei der Integration in Deutschland schon ein gutes Stück vorangekommen und doch müsse sich die Gesellschaft noch stärker darauf einlassen und sich öffnen.
Als Gemeinde- und Kreisrätin ihrer Heimatstadt Weinheim, ist es für die SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidou selbstverständlich und unverzichtbar, im Rahmen ihrer Wahlkampftour im Zollernalbkreis auch das Gespräch mit der Kommunalpolitik vor Ort zu suchen. Dazu hatte sie beim Besuch der SPD-Kreistagsfraktion im Landratsamt Balingen einmal mehr Gelegenheit. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Martin Haller hieß die SPD-Politikerin herzlich willkommen und bedankte sich für ihren engagierten Wahlkampf.
Unter dem Motto „Strength in EUnity“ debattierten die Jusos Zollernalb über die Weiterentwicklung der Europäischen Union. Zu diesem Anlass war der Gastreferent Fabian Köppen, Landesvorstandsmitglied der Jungen Europäischen Föderalisten, nach Balingen gereist. In der gemeinsamen Diskussion leisteten die Jusos ein klares Bekenntnis zur EU – und übten dennoch Kritik.
Drei Anträge brachte der SPD-Kreisverband Zollernalb auf dem jüngst stattfindenden SPD-Bundesparteitag in Dortmund in die Beratungen ein – alle drei finden sich nun im SPD-Regierungsprogramm zur Bundestagswahl im Herbst wieder. „Das ist ein schöner Erfolg für alle Genossen vor Ort, die an den Anträgen mitgeschrieben haben“, stellt der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute fest. Aus den SPD-Ortsvereinen in Meßstetten und Haigerloch und seitens der SPD-Projektgruppe „Soziale Gerechtigkeit“ waren die Anträge in den zurückliegenden Monaten beraten, ausformuliert und über den SPD-Kreisverband Zollernalb zum Bundesparteitag eingereicht worden.